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Mitgliederversammlung 2012
Exakt um 16:00 Uhr eröffnete der 1. Vorsitzende die Sitzung und begrüßte die in den Ratsstuben erschienenen 30 Teilnehmer zur 20. Mitgliederversammlung [MV] sehr herzlich. Dem Jubiläums-Anlass „20 Jahre Traditionsgemeinschaft“ und „365. Bataillonsgeburtstag“ (nahezu auf den Tag genau Einzug der Festungskompanie auf der Sparrenburg in Bielefeld) entsprechend mit einem Glas „Champagner des Hauses“. Nach traditionellem Toast auf die Bundesrepublik Deutschland, ihre Verfassung und den Herrn Bundespräsidenten wurde in einer Gedenkminute der seit letzte MV verstorbenen Kameraden und der in Afghanistan Gefallenen gedacht. Gelebte Tradition.
Oberstleutnant [OTL] a. D. Herbert Rhode freute sich besonders über das überraschende Erscheinen des von Korschenbroich angereisten „alten“ Kameraden Christian („Tango Max“) Külbs. R stellte die Beschlussfähigkeit fest und richtete alle ihm aufgetragenen Grüße (Tischvorlage) aus. Zügig wurden die TOP abgearbeitet. Nach dem vorgetragenen Jahresbericht, dem Bericht des Schatzmeisters wurde auf Vorschlag der Revisoren der Vorstand einstimmig entlastet. Unter dem TOP Verschiedenes wurde u. a. der Eintrag des Kommandeurs [Kdr] Panzerbataillon 203 „Die Hacketäuer“ ins Gästebuch unserer Webseite und ein Schreiben des Kdr der Panzerbrigade 21 verlesen. Um 17:00 Uhr wurde die Sitzung mit dem Abspielen des Bataillonsmarsches beendet. Pünktlich zum Fototermin erschien der als Ehrengast angekündigte Kdr der „Hacketäuer“ und richtete ein Grußwort an die Teilnehmer. OTL Dirk Franke berichtete in seiner kurzen Ansprache weiter, wie dankbar er für das von uns überlassene Bataillonssilber sei. Regelmäßige „Silberessen“ im Offizierkorps würden damit durchgeführt. F. bot an, das Zusammenwirken mit dem Freundeskreis PzBtl 203 zu verstärken und noch enger zu kooperieren. Alle waren darüber mehr als erfreut.
Sodann ging es zum Festessen und dem gemütlichen Teil der Jubiläumsveranstaltung über.
Sechs Gänge – begleitet von Musik der Hammondorgel – galt es zu bewältigen. Zwischen dem 1. und 2. Gang gab der 1. Vorsitzende einen kurzen Rückblick auf die vergangenen 20 Jahre. Ergänzend dazu lag aufbereitet die Chronik mit fast allen Fotos auf dem Informationstisch. Auch der verstorbenen Gründungsmitglieder wurde gedacht. In seinem Ausblick auf sich abzeichnende Tendenzen wies R. auf den Mangel an Bewerbern für freiwerdende Vorstandsposten und die hierdurch sich ergebenden Probleme hin. R. teilte hierzu die Überlegungen im Vorstand mit. Die MV 2013 - Lösungen werden gesucht - muss darauf Antworten geben. Bei den Wahlen kommt es sonst zum Offenbarungseid. Zwischen dem 2. und 3. Gang wurde – textsicher, beinahe so wie früher – von der Orgel begleitet das Lied „Alte Kameraden“ gesungen. Dieses Lied sollte im Verlauf des Abends nicht das letzte gewesen sein, was gesungen wurde. Mit dem „Panzerlied“ wurde später der musikalische Teil beendet. Unser wegen dienstlicher Verpflichtungen (Gästeschießen) zum Beginn des Essens verhinderter Ehrengast erschien wie gerufen bei der „Eisbombe mit Feuerwerk“. (5. Gang) Bereits dabei wurde gescherzt und gelacht. Nach Aufheben der Tafel wurden entstandene Lücken durch Zusammenrücken geschlossen, „Herrenwitze“ und Anekdoten erzählt. Die Stimmung erreichte ihren Höhepunkt als unser Ehrengast „spontan“ seinen Beitritt zu unserer Gemeinschaft erklärte. - „honny soit qui mal y pense“! Sein Appell dem Freundeskreis 203 ebenfalls einzeln beizutreten - „möglichst alle sollten diesen Schritt in Erwägung ziehen“ - blieb nicht ungehört. - Es sei noch bemerkt, dass der neue, nach jeder Runde angestimmte Schlachtruf "Kein Panzermann soll besser sein, hacke tau!" zunächst etwas gewöhnungsbedürftig klang, dann aber wie eine „lutherische“ Ergänzung angenommen worden ist. Nicht nur unserem neuem Mitglied hat der Abend besonders gut gefallen. Als der Autor sehr weit nach Mitternacht den Festsaal verließ, war er nicht der letzte Mohikaner. Eine Nachhut und vom Gästeschießen der „Hacketäuer“ in die Ratsstuben „verirrte“ Schützen haben „etwas" später das Licht an der Theke ausgemacht! HR

Feuerzangenbowle 06.12.2011 in den Ratsstuben - Augustdorf
Schneeflocken bei der Feuerzangenbowle
Traditionell am Nikolaustag fand in den Ratsstuben Augustdorf die letzte, erweiterte Vorstandssitzung des Jahres statt. Der 1. Vorsitzende Herbert Rhode eröffnete die Sitzung, begrüßte die Teilnehmer (Rekord) freute sich besonders über das Erscheinen zweier „Schnuppergäste“ aus dem Kreis Gütersloh, die den Weg nach Augustdorf gefunden hatten und des Neumitgliedes SF a. D. Gustav Adolf Seidler. (PzBtl 1)
mehr über die Feuerzangenbowle hier 

Volkstrauertag am 13.11.2011
Wie in all den Jahren zuvor gedachten unsere Mitglieder anlässlich des Volkstrauertages der Opfer der Weltkriege und speziell der Gefallenen des Infanterie- / Grenadier – Regimentes 18 an deren Erinnerungsstätten und legten im Auftrag der Traditionsgemeinschaft Inf. / Gren. Rgt. 18 GFM von Rundstedt die Ehrenkränze nieder.
Am Tag zuvor Glockeschlag 11:00 Uhr am Denkmal * auf dem Kaiser- Wilhelm- Platz in Detmold (Foto - Delegation, nicht im Bild E. Szczepanski) und am Volkstrauertag um 18:00 Uhr bei der zentralen Gedenkveranstaltung am „Ehrenhain GFM- Rommel- Kaserne“. Musikalisch gestaltet wurde die Feier von einem Bläserquartett, (MHS DT) feierlich umrahmt von einem Ehrenzug und Fackelträgern.
In ihren Ansprachen fand der Standortälteste Brigadegeneral Dirk H. Backen und der Militärpfarrer der ev. Militärkirchengemeinde Martin Benker die Herzen der Teilnehmer bewegende Worte. Danach wurden die Kränze für die Gefallenen und Toten der Bundeswehr - darunter der gemeinsame Kranz des Freundeskreises Panzerbataillon 203 / und der ehemaligen PzBtl 213 / 214 – sowie die für die Gefallenen der „alten Regimenter“ niedergelegt. Nach dem Trompetensolo „Lied vom guten Kameraden“, und dem Totengedenken fand die Feier mit und der Nationalhymne ihren Abschluss.
Im Anschluss an die Veranstaltung bestand die Gelegenheit zu einem Gedankenaustausch in der Gemeinsamen Heimgesellschaft Standort Augustdorf e. V. zu dem der StOÄ die Teilnehmer eingeladen hatte.
* Das Denkmal wurde Mitte Oktober von der Stadt Detmold von den Schmierereien gründlich gereinigt und nach vielen Jahren optisch „restauriert“. Doch wie lange wird es von neuen Schmierereien verschont bleiben?
HR
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Der 55ste „Bataillonsgeburtstag“
Bei „Aprilwetter“ und vorab mit einem Regenbogen über dem Teutoburger Wald begrüßte der 1.Vorsitzende zur Feier des 55sten „Bataillonsgeburtstages“ die zahlreich (beinah 55) erschienenen Mitglieder und Gäste.

In den derzeitigen Räumen der „Gemeinsamen Heimgesellschaft“ (umgebaute Kantine 213 / 214) in der GFM- Rommel- Kaserne freute sich OTL a. D. Herbert Rhode besonders, dass die von Köln / Hannover angereisten Ehepaare Jutsch und Langer wieder dabei waren. Besonders herzlich begrüßte der Vorsitzende die anwesenden Damen; darunter die Ehefrauen unserer verstorbenen Kameraden: Josef Keufen, Horst Labuhn, Wolfgang Niklas, Wulf- Dietrich Thonack und Ingo Wessels.
Scherzhaft sodann Erich Schrader (83) als Alterspräsidenten der Feier und seinen ‚Vize’ Heinrich Emken (81) und die „alten“ Kameraden, die vor 55 Jahren als „Geburtshelfer“ dabei waren sowie last but not least als Gast aus Maintal mit einer kurzen Anekdote Klaus Rebakowski. (Lt. d. R.. KpOffz / ZgFhr 3./213 von 1962 bis 64).
mehr über den 55. „Bataillonsgeburtstag“ hier 

Ökumenische Trauerfeier
An der am 10.06. 2011 vom BMVg veranlassten Trauerfeier für den am 2. Juni in der Provinz Baghlan/ Afghanistan gefallenen deutschen Soldaten der 5./ PzGrenBtl 212, Oberstabsgefreiter Alexej Kobelew, hat eine kleine Delegation von uns unter Führung des 1.Vorsitzenden in der vollbesetzten Pfarrkirche Heilig Kreuz in Detmold teilgenommen und dem Gefallenen die letzte Ehre erwiesen.
Nach dem Orgelvorspiel begrüßte, der noch vielen von uns in Augustdorf als „KaSAK” bekannte, Leitende Militärdekan Monsignore Rainer Schettker die Trauergäste. Mit Votum, dem Lied „Ach bleib mit deiner Gnade bei uns“ ev. Gesangbuch, Lied 347 und dem Gebet wurde die Feier fortgesetzt. Der Leitende (ev.) Militärdekan Ulrich Brates hielt danach die Lesung und Ansprache. Das Lied 65 „Von guten Mächten wunderbar geborgen“, Fürbitten und Vaterunser sowie der Segen beschlossen den geistlichen Teil. Das Heeresmusikkorps setzte mit dem ergreifenden Musikstück „Ich bete an die Macht der Liebe“ – allen aus dem Großen Zapfenstreich bekannt – fort und der Bundesminister der Verteidigung Dr. Thomas de Maizière hielt seine beeindruckende Traueransprache und der Bürgermeister von Augustdorf Dr. Andreas J. Wulf fand als ehemaliger Angehöriger des PzGrenBtl 212 zum Abschluss die richtigen Worte.
Als die Nationalhymne erklang wurde lautstark mitgesungen. Danach holte eine Abordnung des Wachbataillons (unüberhörbar) den mit Bundesflagge und Stahlhelm geschmückten, im Trauerkondukt von acht Panzergrenadieren getragenen Sarg mit dem Gefallenen ab. Den Familienangehörigen schlossen sich die Ehrengäste, darunter der BMVg, der BMA Dr. Westerwelle, der GenInsp General Volker Wieker, der InspH GenLt von Buttler, zahlreiche weitere Generale sowie die vier- noch an Krücken gehenden - verwundeten Kameraden des heimtückischen Mordanschlages und die Trauergäste an. Durch ein Ehrenspalier auf dem Kirchvorplatz und in Anwesenheit von zahlreichen Zuschauern wurde der Sarg zum Leichenwagen getragen und mit dem Trompetensolo „Ich hat einen Kameraden“ verabschiedet.
Die Feier wurde vom WDR übertragen. Zahlreiche Menschen, darunter 700 im Standort verbliebene Soldaten, verfolgten diese auf Großleinwänden in Detmold und in Augustdorf auf dem Parkplatz am Soldatenheim. Auch nach AFGHANISTAN wurde die Zeremonie live übertragen.
Zwei Anekdoten zum Schluss. Unser Mitglied Willi Pelster hatte sich als Detmolder Bürger in die Kirche „gekämpft“, wurde prompt vom WDR – Fernsehen - leider mit falschen Namen in der Bildunterschrift - interviewt und gesendet.
Als sich der 1.Vorsitzende bei den anwesenden vier verwundeten Kameraden für ihren Einsatz bedankte, tat dies gleichzeitig Dr. Guido Westerwelle. Zur allgemeinen Überraschung kam es dabei dazu, dass dieser ihn mit Handschlag begrüßte.
Ergo: Nicht nur für unseren „Willi“ eine ergreifende Trauerfeier. -
HR

Silber- (Spargel) Essen 2011
Zum traditionellen Silber- (Spargel) Essen in den Augustdorfer Ratsstuben am 18. Mai haben sich 16 Mitglieder eingefunden. Der 1. Vorsitzende Herbert Rhode freute sich besonders darüber, dass er den ehemaligen Panzerzugführer der 2./ PzBtl 213, OF d. R. Wolfhard Stölting, erstmals in unserem Kreis begrüßen konnte. R. richtete aufgetragene Grüße aus und ging besonders auf die Briefe der OTL a. D. Dr. Hans-Martin Ottmer und Jörg Sprick ein.
Mit dem Toast „Kein Panzermann soll besser sein“ wurde der erste Schluck auf das Wohl und die Gesundheit der Anwesenden zur Brust genommen. Es sollte nicht der letzte gewesen sein!
Die übliche erste Runde der drei „Geburtstagskinder“ haben diese diesmal in die „klamme“ Tischkasse eingezahlt. Dies wurde mit Beifall aufgenommen.
Bei lockeren Gesprächen an der mit dem „Bataillonssilber“ festlich eingedeckten Tafel - „the same procedure as every year“ - wurde das köstliche Mahl eingenommen. Nach dem Hauptgang las jeder Teilnehmer einzeln den Namen seines „Tischherrn“ (Spenders des Silbers) vor. Dabei wurden Erinnerungen wieder wach und so manche Anekdote erzählt.
Höhepunkt - wie auf dem Traumschiff im Fernsehen, die Eisbomben mit Feuerwerk.
Verstöße gegen die „Kleiderordnung“ gab es nicht, alle hatten unser Wappen, die drei Sparren mit der lippischen Rose, am Revers. Es drohte eine leere Tischkasse. –
Dem Herrn sei Dank! Die Fehlschätzung zum Inhalt der Tischkasse einiger zu „optimistisch“ gestimmter Kameraden und eines regelmäßig 213 schätzenden, sorgte für einen Überschuss. Wie hoch dieser war, wird aber nicht verraten. -
Nicht nur weil das Menü ausgezeichnet geschmeckt hat, war die Stimmung sehr gut. Auch die Sorgen der Teilnehmer um ihre Spargroschen und über die aktuelle Finanzkrise in der Welt vermochten daran nichts zu ändern.
Abschließend saß man danach noch im kleinen Kreis bei Bier und Wein unter dem Motto „Kamerad weißt du noch“ zusammen. Der gelungene, harmonische Abend endete – nach Vollzähligkeit des Silbers – diesmal noch vor dem „Zapfenstreich“.
HR

Mitgliederversammlung 2011
Bei herrlichem Frühlingswetter in der Mitgliederversammlung am 09. April 2011 in den AUGUSTDORFER Ratsstuben freute sich der 1. Vorsitzende Herbert Rhode 29 Mitglieder - darunter zwei neue – begrüßen zu können.
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R. richtete danach ihm aufgetragene Grüße aus. Nach formeller Eröffnung der beschlussfähigen Versammlung wird in einer Schweigeminute der seit letzter Versammlung verstorbenen Mitglieder und der in AFGHANISTAN gefallenen Kameraden gedacht. Kurz und knapp wird der Jahres- sowie der Kassenbericht vorgetragen. Beide Berichte werden mit viel Beifall zur Kenntnis genommen. Der Revisionsbericht enthält keine Beanstandungen. Revisor Gerhard Häring lobte zudem den Schatzmeister für seine vorbildliche Kassenführung und schlug vor, ihn und den GfV zu entlasten. Ohne weitere Aussprache und Gegenstimmen folgte die Mitglieder dem Vorschlag. Anträge wurden nicht gestellt. Der auf eigenen Wunsch ausgeschiedene Webbeauftragte Dieter Jankowiak wird mit großem Lob und Dank (Präsent Lippischer Schütze) unter dem Beifall der Versammlung aus seiner Funktion verabschiedet und sein Nachfolger Ralf Kinder begrüßt.
Die Versammlung endet mit dem Bataillonsmarsch „Fridericus Rex“.
Der sich an die Versammlung anschließende Kameradschaftsabend wird mit traditionellem Toast auf den Herrn Bundespräsidenten eingeleitet. Viel Lob gab es von allen Teilnehmern für das exquisite Menü. Danach gab es - wie immer – noch viel zu erzählen.
Spät aber nicht zu spät klingt am Stammtisch bei „Bier und Pfeife“ die gelungene Veranstaltung aus.
HR

Zur traditionellen Feuerzangenbowle fanden sich am Nikolaus- Nachmittag (06.12.2010) 17 Mitglieder und ein Gast in den adventlich geschmückten „Ratsstuben“ ein. In der vorgeschalteten, erweiterten Vorstandssitzung begrüßte der 1. Vorsitzende die Teilnehmer herzlich und freute sich über die trotz der Schneeglätte von nah und fern erschienenen Kameraden.
Sodann dankte Herbert Rhode seinem Stellvertreter OTL a. D. „Ede“ Szczepanski für seine Vertretung bei der Trauerfeier für unseren verstorbenen Freund OTL d. R. Helmut Küster und auch allen Kameraden (mehr als 20), die daran teilgenommen haben. Nach Aussprache über die turbulenten Ereignisse, die zu seinem Tode geführt haben und den Ablauf der Trauerfeier, gedachten die Teilnehmer in einer Schweigeminute des Verstorbenen. Mit einem gewissen Stolz wurde registriert, dass mehr als 20 Kameraden Helmut Küster die letzte Ehre erwiesen haben. Der 1. Vorsitzende gab den Grund seiner Verhinderung bekannt, (Goldene Hochzeit - Reise) kündigte danach eine Runde „Getränk nach Wahl“ an, die mit Beifall / Glückwünschen entgegengenommen wurde und richtete ihm aufgetragene Grüße aus.
Abschließend verabschiedete er stilvoll den aus dem Vorstand ausgeschiedenen 1. Schriftführer / Beisitzer Peter Gröpler. Nach dieser Einstimmung wurden die TOP zügig abgearbeitet. „Ede“ zelebrierte danach die Feuerzangenbowle mit neuem Ambiente (Gläser) nach „seinem“ (u. a. drei statt bisher zwei Flaschen 56 % Rum!) Rezept. Zeremoniell angerichtet, wie in den Jahren zuvor, schmeckte die Bowle aber erst nach „Temperaturerhöhung“ (Einbringen der dritten Flasche Rum) richtig lecker
Beweis: der 10 Liter-Bowlekessel wurde bis auf den letzten Tropfen geleert. - Leckere Schnittchen als Unterlage u. a. mit Griebenschmalz machten dies möglich.
Der harmonische Abend klang - wie gehabt mit einem „Absacker“, diesmal mit Linie statt Slibowitz - an der Theke aus. „Voll des Lobes“ und wohl „nur wegen der Schneeglätte“ fürsorglich gestützt, begab sich der „letzte Nikolaus“ auf den Heimweg.
Erfolgserlebnis am nächsten Morgen: “kein Brummschädel”. Übel war die Bowle nicht.-
Merke: „Perfektion ist dann erreicht, wenn man nichts mehr hinzuzufügen, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann“. Antoine de Saint-Exupery
HR
1. Tag So. 29.08. Anreise.
Wetter zeitweise Regen, stark bewölkt, im Osten auflockernd. Start um 08:00 Uhr ab AUGUSTDORF/ DETMOLD - vorher holen wir noch Brötchen fürs 2. Frühstück - mit zwei Bussen und nach kurzfristigem Ausfall nur noch mit 13 Personen darunter 6 Gäste. Rast beim Treffen mit dem 2. Bus an der Gedenkstätte Marienborn an der A2. Kurze Besichtigung. Weiterfahrt A2 - A 14 - A4 - A12 ( kürzlich fertig gestellt) zum ZZ 1 bei LIEGNITZ (Wahlstatt). Am 9. April 1241 Ort der Schlacht gegen die Mongolen. Weiterfahrt zum ZZ 2 die Höhen südlich von LIEGNITZ, ostwärts der Katzbach. Ort der 1. siegreichen Schlacht am 15. Aug. 1760 Preußens während des Siebenjährigen Krieges (1756-1763) gegen Österreich im damaligen Schlesien. Geländeorientierung / Vortrag über Verlauf des Gefechtes Friedrich II. gegen General von Laudon / Feldmarschall von Daun durch W. Joly. Ziel BRESLAU. Bei der Fahrt in die Stadt fällt uns auf, dass sich die Zerstörungen von 1945 bei den Kämpfen um die „Festung Breslau“ sich anscheinend in Grenzen gehalten haben. Darüber sind wir angenehm überrascht. Auf der Suche nach dem „Gosci hotelu Polonia“ in der „Józefa Pilsudskiego“ und dem bewachten Parkplatz drehen wir mehrere „Kampfschleifen“. Nach dem Bezug der ordentlichen Unterkunft abendlicher Altstadt- Bummel. Der Versuch vorher beim „Kantor“ am Hauptbahnhof (1855-57, restauriert) € in Sloty zu tauschen scheitert, die Wechselstube war bereits geschlossen. Per pedes geht es von dort weiter zum illuminierten Marktplatzring („Rynek“). Mit Musik empfängt uns das einzigartige Ensemble aus Rathaus und einem Ring von Häusern mit bezaubernder Atmosphäre. Rundherum (3,6 ha) flanierten viele junge Leute, hübsche Mädchen (Studenten?) oder sitzen in den Cafes, Restaurants. Nur wenige Touristen. Das Abendessen à la carte (eingeschränkt aber mehrsprachig) im „Schweidnitzer Bierkeller“ („Piwnica Swidnicka“) - seit dem 15. Jh. fließt hier der Gerstensaft - an der Südseite des Rathauses. Der Keller - Ambiente ähnlich Auerbachskeller in Leipzig - war nur spärlich besetzt und eine Enttäuschung, u. a. auch wegen der „großzügigen“ Umrechnung € / Zl.
mehr über die Exkursion SCHLESIEN “Auf den Spuren der Vergangenheit” hier 

Der 54. Bataillonsgeburtstag
Am 1. Juli hatten sich 38 Damen und Herren, darunter ein Gast zur 54. Feier des Geburtstages unseres Bataillons im Atrium der Gemeinsamen Heimgesellschaft (GHG) der GFM - Rommel - Kaserne in Augustdorf eingefunden. Bei herrlichem Sommerwetter freute sich der 1. Vorsitzende OTL a. D. Herbert Rhode besonders über das Kommen der von Köln und Hannover angereisten Ehepaare Jutsch und Langer, über die Anwesenheit der Damen unserer verstorbenen Kameraden Labuhn, Niklas, Wessels und Unrecht. Zeigt doch die Anwesenheit dieser Damen die Verbundenheit mit unserer Traditionsgemeinschaft sowie den Angehörigen unseres ehemaligen Bataillons.
Herzlich begrüßt wurden auch alle anderen Damen, als „Alterspräsident“ Wonny Möller, (88) der wieder genesenden Rüdiger Mecklenburg und neu im Kreis Hubert Dinter mit Frau, als Gast „last but not least“ der Kamerad Heinz Scheda, ehemaliger Angehöriger PzBtl 1. Sodann richtete R. zahlreiche, ihm aufgetragene Grüße aus.
In seinem Rückblick speziell auf den 1. Juli vergangener Jahre stellte R. dann die Frage: „Wer war damals bei der Geburtsstunde des Bataillons schon dabei. Überraschung: Es waren doch noch mehr als angenommen. Auch dies ein Zeichen der Verbundenheit. Doch die Reihen lichten sich, wie es das Ableben der Kameraden Günter Boese, Harald Schulz und Eberhard Dierks in diesem Jahr gezeigt hat.
Um die Stimmung nicht Melancholie umkippen zu lassen trug R. sodann noch `n Gedicht vor. Das von Heinz Erhard über „Die Kunst des Trinkens“ und schloss seine Ansprache mit internationalem Toast auf die Gesundheit abwesender (erkrankter) Kameraden und auf das Wohl aller Anwesenden.
Wie im Flug verging die Zeit bei Kaffee und Kuchen und dem sich anschließenden Grillen bei einem Bierchen - oder zwei für den der nicht Auto fahren musste - mit Lachen und Scherzen.
Beim Abschied lobten alle Teilnehmer den Verlauf und dankten dem Veranstalter für die gute Vorbereitung und Organisation.
HR

16 Mitglieder, darunter ein neues, hatten sich zum traditionellen Silber- (Spargel) Essen in den Augustdorfer Ratsstuben am 19. Mai 2010 eingefunden. Der 1. Vorsitzende Herbert Rhode freute sich besonders darüber den ehemaligen MatGrpFhr Ulrich Wieschok, als „alten 213er“ neu in unseren Reihen begrüßen zu können. R. berichtete anschließend über den aktuellen Krankenstand unserer „Sorgenkinder“.
Die von den drei „Geburtstagskindern“ spendierte Runde (Getränk nach Wahl) wurde mit Beifall aufgenommen. Mit einem Toast wurde der erste Schluck auf das Wohl aller Anwesenden und der zweite auf die Genesung aller erkrankten Mitglieder zur Brust genommen. Es sollte nicht der letzte sein! Mit lockeren Gesprächen an der festlich mit dem „Bataillonssilber“ eingedeckten Tafel wurde das köstliche Menü eingenommen. Vor dem Dessert wurden einzeln die Namen der Spender des Silbers verlesen. Dabei wurden wieder Erinnerungen wach und so manche Anekdote erzählt. Der Höhepunkt als Abschluss wie im Fernsehen auf dem Traumschiff, die Eisbomben mit Feuerwerk. Ein „Skandal“, es gab keine Verstöße gegen die Anzugsordnung, alle hatten das Wappen, die „Sparren“ am Revers, so dass die Tischkasse zu kurz zu kommen drohte. Gott sei Dank, die Fehlschätzung etlicher, „lippisch“ gestimmter Kameraden zum Inhalt der Tischkasse sorgte für einen Überschuss. Es wird nicht verraten wie hoch dieser ist und was in der Kasse war. - Die Stimmung war sehr gut und das Menü ausgezeichnet. Selbst die Sorgen der Teilnehmer um ihre Spargroschen und über die aktuelle „Finanzkrise“ in der Welt konnten daran etwas ändern. Der 1. stellv. Vorsitzende informierte sodann noch über die Exkursion SCHLESIEN.


Mit dem Schlachtruf unseres ehemaligen Bataillons:“ Kein Panzermann soll besser sein“ wurde offiziell das Essen beendet. Im kleinen Kreis bei Bier und Wein saß man danach noch unter dem Motto „Kamerad weißt du noch“ zusammen. Der gelungene, harmonische Abend endete zum „Zapfenstreich“.
HR

Mitgliederversammlung 2010
Zur 18. Mitgliederversammlung unserer Traditionsgemeinschaft fanden sich am 17. April 2010- einem herrlichen Frühlingstag - 29 Mitglieder erstmals in den Augustdorfer Ratsstuben ein.

In seiner Begrüßungsrede freute sich der 1. Vorsitzende besonders über das Erscheinen eines neuen und eines wieder gewonnenen Mitglieds und richtete die ihm aufgetragenen Grüße aus. Auf der Tagungsordnung standen an: Billigung des Jahres- sowie des Kassenberichtes 2009, die Entlastung des geschäftsführenden Vorstandes und die Neuwahl des Vorstandes.
Zügig und gekonnt wurden die TOP abgearbeitet. Nach intensiver Aussprache und Diskussion wurde der Vorstand entlastet. In der nachfolgenden, schriftlichen Wahl wurde mit 97 % Zustimmung Herbert Rhode erneut zum 1. Vorsitzenden gewählt. Die weiteren Vorstandsmitglieder, Beisitzer, Revisoren siehe unter „Wir“.
Der anschließende Kameradschaftsabend verlief harmonisch und in guter Stimmung. Nicht zuletzt weil Wirt (Koch) und Bedienung dazu beigetragen hatten.
HR

Feuerzangenbowle 06.12.2009 in den Ratsstuben - Augustdorf
Zur traditionellen Feuerzangenbowle fanden sich am Nikolaus- Nachmittag 17 Mitglieder unserer Gemeinschaft in den adventlich geschmückten „Ratsstuben“ in AUGUSTDORF ein. Der 1. Vorsitzende Herbert Rhode begrüßte die Teilnehmer - darunter den aus SARAJEVO angereisten Kameraden Dipl. Geo. Martin Böhnlein - sehr herzlich und richtete danach ausführlich Grüße verhinderter Mitglieder aus. Nach dieser Einstimmung zelebrierte der Vorsitzende unterstützt durch einen „Bosniaken“ die Feuerzangenbowle. Nach altem Hausrezept angerichtet mundete diese - wie in all den Jahren zuvor - vorzüglich.
Mit einem Toast zu Beginn auf die Gesundheit erkrankter Kameraden und eines „Geburtstagskindes“ wurde ihrer gedacht. Es wurde wie immer gescherzt, gelacht und lebhaft nach dem Motto Kamerad weißt du noch Erinnerungen ausgetauscht.


Die Möglichkeit sich zwischendrin die Beine auf dem Weihnachtsmarkt zu vertreten kam besonders den Rauchern entgegen. Klar, dass zum Plausch am Stand von Hugo Skirde Halt gemacht wurde.
Der „10 Liter- Topf“ wurde im Verlauf des Abends bis auf den letzten Tropfen geleert. Leckere Schnittchen als Unterlage u. a. mit Griebenschmalz machten dies möglich.
„Voll des Lobes“ klang der harmonische Abend mit einem Bierchen und dem aus BOSNIEN importierten Slibowitz aus. Da war aber der Weihnachtsmarkt schon geschlossen. -
HR

Mitgliederversammlung 2009
Anlässlich der 17. Mitgliederversammlung am 10. Oktober freute sich der 1. Vorsitzende 31 Mitglieder und zwei Gäste - trotz des schlechten Wetters und der Terminüberschneidungen (Fußballspiel, Herbstkirmes) - im Soldatenheim „Haus Senne“ begrüßen zu können. Nach der Begrüßung erhoben sich die Anwesenden von ihren Sitzen, um in einer Schweigeminute der seit letzter Versammlung verstorbenen Mitglieder zu gedenken. Der feierliche Akt klang aus mit dem Bataillonsmarsch „Fridericus Rex“.
Der Versammlungsleiter Herbert Rhode richtete ihm aufgetragene Grüße aus, stellte die satzungsgemäße Einberufung sowie die Beschlussfähigkeit der Versammlung fest und benannte als Protokollführer Eduard Szczepanski. Nach der den Teilnehmern vorliegenden Tagesordnung wurde zügig Punkt für Punkt abgearbeitet. In seinem Bericht über das Jahr 2008 - wie gewohnt mit einem Zitat beginnend und endend - rief R. den Teilnehmern die Aktivitäten des Vorstandes und die herausragenden Ereignisse noch einmal in Erinnerung. Alle Veranstaltungen bewertet der Vorstand - die Pflege der Kameradschaft stand im Mittelpunkt der Bemühungen - als gelungen.. Mit dem Ausblick auf die in diesem Jahr noch anstehenden Veranstaltungen Volkstrauertag und Feuerzangenbowle beendete R. seinen Bericht.
Der Schatzmeister Peter Kretschmann trug danach detailliert den Kassenbericht vor. Es wurde dabei deutlich dass die Kasse stimmt, Ausgaben nur sparsam und auch nur für satzungsgemäße Zwecke getätigt wurden. Der Revisor Bernd Fischer trug anschließend das Ergebnis der Kassenprüfung vor und schlug dann die Entlastung des Schatzmeisters vor. Eine Aussprache über die Berichte wurde von den Teilnehmern nicht gewünscht, ohne Gegenstimmen wird dem Vorstand Entlastung erteilt. Unter dem TOP Anträge - von den Mitgliedern war keiner gestellt worden - stellte der Vorstand den Antrag gemäß vorliegender Satzung über eine korporierte Mitgliedschaft im „Freundeskreis PzBtl 203 „die Hacketäuer“ & ehem. PzBtl 214“ zu entscheiden. Der 1. Vorsitzende führte Einzelheiten dazu aus. Nach einem kontroversen Diskussionsbeitrag eines Mitgliedes und Reaktionen hierauf wurde mit großer Mehrheit entschieden und beschlossen dem Antrag des Vorstandes zuzustimmen.
Die Versammlung wurde nach Ehrung des Beisitzers „Aktive“ (Dank, Abschiedspräsent) und Abhandlung der Beiträge unter Verschiedenes wie geplant, zeitgerecht geschlossen. Es bestand nun die Möglichkeit sich die Militärgeschichtliche Sammlung ansehen oder alternativ der Übertragung des Fußballweltmeisterschaft – Qualifikationsspiels Deutschlands zu folgen. Essen und Beginn des Kameradschaftsabends waren deshalb verschoben worden. Der Jubel über den Sieg war kaum verklungen da wurde der Kameradschaftsabend - wie gewohnt mit einem Toast auf Vaterland, Grundgesetz und den Herrn Bundespräsidenten - eröffnet. Der aus dem Vorstand ausgeschiedene Beisitzer Axel Ickler spendierte wegen seines Ausscheidens aus dem aktiven Dienstes die erste Runde. Dabei sollte es nicht bleiben. Spender gab es noch bis zum Einholen der Sparrenburgfahne kurz vor Mitternacht.
HR.

Exkursion BOSNIEN – HERZEGOWINA 03.09. - 08.09.2009
Angeregt und eingeladen zu dieser Exkursion hatte unser Mitglied OTL d. R. M. Böhnlein. Ziel der Exkursion war es, ungeschminkt die Lage im Land festzustellen.
Martin B. ist in BUTMIR im HQ NATO / EUFOR Abt MilGeo seit vier Jahren als Zivilist tätig. Als „Insider“ ist er mit den Verhältnissen im Land und vor Ort bestens vertraut. Im Camp ist er bekannt und bei allen Damen beliebt.
< Gemeinsames Hauptquartier NATO / EUFOR in BUTMIR OB EUFOR ist seit 2008 GenMaj Stefano Castagnotto. (I) BOSNIEN – HERZEGOWINA hat ~ 3.8 Millionen Einwohner, 48 % davon sind Bosniaken, 37 % Serben und 14% Kroaten. Serbisch, Kroatisch und Bosnisch sind Amtssprachen. Den BOSNIEN von 1992 -94 - Krieg kennzeichneten gewaltsame Vertreibungen, besondere Grausamkeiten und Morde an der jeweiligen anderen Volksgruppe, die Plün- derung und die Zerstörung deren Eigentums. Die Zerstörung von Moscheen, Kirchen, Friedhöfen und historischen Kulturgütern waren ein auffälliges Phänomen dieses Krieges. Die größte der ethnischen Säuberungen – die Serben kontrollierten teilweise ~ 70% des Territoriums von (BiH) Bosnien-Herzegowina – an einem Ort fand in SREBRENIZA statt.
1. Anreise – Tag, Do. 03.09. Es war beinah wie im Kinderlied mit den kleinen Negerlein. Erst waren es zehn, dann acht, dann sechs und letztlich vier die die Reise auf den BALKAN reisen wollten. Gesundheitliche „Probleme“ in den letzten Tagen bei zweien, hätten beinah die Reise verhindert. Start 06:45 Uhr mit Privat- Pkw zum Flughafen KÖLN-BONN. Glück nur kleiner Stau vor dem Kreuz LEVERKUSEN und am Abzweig HEUMAR. Am Flugplatz „Ehrenrunde“ gedreht beim Versuch P 3 anzusteuern. Endlich im obersten Deck Parkplatz gefunden. Weiter Fußmarsch zum „Check In“ / Flugsteig Germanwings. Um Zeit zu sparen hatten wir den Flug mit dem Airbus „online“ gebucht, doch so schlau wie wir waren die anderen Passagiere auch. Stau am „Online Check In“ – Schalter. Start mit 15 Minuten Verspätung um 11:30 Uhr, Flugzeit 2h. Ankunft nahezu pünktlich gegen ~13:20 Uhr. Zügig ging es durch die Pass- und Zollkontrollen. Begrüßt und abgeholt wurden wir im Ankunftsbereich bei strahlendem Sonnenschein und ~ 31° C. mit dem Plakat unserer Festschrift 50 Jahre PzBtl 1 / PzBtl 213. „Dobro došli“ (Herzlich Willkommen) stand darauf. Sogleich kam Freude auf. Der Belastungstest, sich nach mehr als 20 Jahren wiederzuerkennen, blieb uns damit erspart. Der Flugplatz liegt im Süden der Stadt SARJEVO war im BOSNIEN - Krieg von der jugoslawischen Armee besetzt und grenzt heute ans Camp. Der von den Bosniaken gegrabene, unterirdische Tunnel zur Versorgung der Stadt ist noch vorhanden. Kurze Fahrt mit einem EUFOR –Bus ins Feldlager über die nur für „Eingeborene“ erkennbare Grenze zur Republik SRPSKA. Bosniakische Taxifahrer weigern sich diesen Weg zu nehmen, machen um den „Schikanen“ der serbischen Polizei zu entgehen einen großen Umweg. SARAJEVO ist im Landeanflug gut zu überblicken hat ~ 305.000 Einwohner, liegt im Talkessel der MILJACKA und BOSNA südlich begrenzt vom Gebirgsblock BJELASNICA, (2.067 m) IGMAN, VISOCICA, (Ø 1500 m) TRESKAVICA. (2.086 m) Dazwischen verlaufen tiefe Schluchten. Westlich und nördlich schließen die JOHARINA - (1910 m) und OZREN- Massive (1533 m) das Becken ab. Vor Eintreffen in dem von Bulgaren bewachten Lager erfolgt die Ausgabe der Identitätsausweise mit dem Hinweis diese sich keinesfalls stehlen zu lassen oder zu verlieren. Scharfe Kontrollen an den Wachen. Zufahrt- und Annährung – am Nordwesttor durch Ampeln geregelt - wie im Einsatz. Elektronische Ausweiskontrolle eines jeden einzelnen und des Fahrzeuges. (Lesegerät) Im Camp BUTMIR sind ~ 200 deutsche Soldaten stationiert - die meisten sind Angehörige des HQ. Rundfahrt durchs Lager. Die Geschwindigkeitsbegrenzung im Lager wird beachtet. Auffällig der „NATO“ - Schritt, militärisch gegrüßt wird - wenn überhaupt – nur innerhalb der Nationen. Bürokratischer Bettwäsche - Empfang (Plastik-Müllsack 20 € Leihgebühr). Bezug der Unterkunft (9 € / Tag) - ein zweiseitiger, doppelstöckiger Containerblock bei Zweibettbelegung für ~ 150 Mann in desolatem („Kriegs“) Zustand. Doch die sanitären Einrichtungen waren einigermaßen sauber, doch auf einer Seite ohne Licht, die Duschen funktionieren wider Erwarten. Erste Pleite, das Vadavone- roaming (Prepaid) klappt in BiH nicht. Bosnische Anbieter verlangen bis 2 € /Min. Nach dem Bettenbau besuchen wir die neue
< Privatwohnung unseres Kameraden Böhnlein in der Stadt. Übergabe der Gastgeschenke (Jagdmesser und Seite original westfälischer Schinken) beim Begrüßungstrunk. Danach geht es zum extra für uns verlegten Deutsch- Österreich- Ungarischen – Stammtisch in SARAJEVO. Angetroffen haben wir dort eine Verbindung „Alter Herren“, (ehem. Militärs, Lehrer) die im (Studenten) – Ritus Brauchtum pflegen. Dieser Abend im Stammlokal (ansprechendes Ambiente, schmackhafte Speisen und diverse Getränke zu niedrigem Preis) war für uns sehr informativ. Der Einstand, wir erfuhren interessante Details zur Lage, war gelungen. 1. Erfahrung: Die Zeche für Essen („a la carte“) und Trinken bekommt stets der vor Kopf des Tisches Sitzende, sie wurde durch die Anzahl der Personen geteilt, gerundet (Trinkgeld) und bezahlt. Gezahlt wird möglichst mit der einheimischen Währung Konvertible Mark (1:1 mit der DM) Seit Einführung des Euro ist die KM im Verhältnis 1:1.95583 an diesen gebunden. Es kann auch - auf dem Land besser nicht - mit dem € gezahlt werden.
mehr über die Exkursion BOSNIEN – HERZEGOWINA hier 
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Der “Augustdorfer Soldatentag” 2009
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Samstagspaziergang mit dem Heer
Augustdorfer Soldatentag zum 50-jährigen Bestehen der Brigade lockt Zehntausende an
Einblicke in die Kaserne: Ein Mann mit zwei Knirpsen an der Hand wird vom Ehrenzug der Panzerartilleristen überholt. Foto: Engelhardt
Wo sonst grüner Flecktarn vorherrscht, war es am Samstag bunt: Die Panzerbrigade 21 "Lipperland" öffnete die Kasernentore für den Augustdorfer Soldatentag. Rund 30.000 Bürger ohne Uniform sahen sich an, was die in Uniform ihnen zeigen wollten. Die Brigade feierte mit dem Soldatentag ihren 50. Geburtstag. Für die Soldaten stand der Höhepunkt am Anfang des Tages: General Markus Kneip, Kommandeur der 1. Panzerdivision, übergab dem Brigadekommandeur Oberst Dirk Backen in einem Appell die Truppenfahne der Panzerbrigade 21. Als erster Großverband des Heeres verfügt die Brigade nun über dieses Zeichen, das bisher nur Bataillonen vorbehalten war.
Die Brigade stehe für Werte wie Freiheit, Recht und Menschenwürde ein und habe gerade beim Einsatz in Afghanistan Tugenden wie Tapferkeit, Kameradschaft und Mitgefühl gezeigt, sagte Kneip. Oberst Backen lenkte den Blick besonders auf Freiheit und Demokratie. Dafür sei die Brigade ein Garant. "Wer etwas anderes behauptet, der hat 50 Jahre lang geschlafen." Von der Brigade, deren Kommandeur er einst war, nahm Jörg Schönbohm, heute Innenminister in Brandenburg, den Weg zurück zum Ganzen. Die Bundeswehr, so sagte er in Erinnerung an Diskussionen über die Nachrüstung in den 80er-Jahren, habe ihren Kurs gehalten und auch die deutsche Einheit gemeistert. Sie habe gezeigt, dass sie zusammenstehe: "Ein Volk, ein Staat, eine Armee." Nunmehr habe sie Anteil an der europäischen Einigung.
Ein breit gespanntes Programm erwartete danach die Besucher in der Kaserne. Wer es mochte, konnte sich anschauen, wie Panzertruppe und Grenadiere einen Feind in "Senneland" bekämpften. Er konnte sich Gerät und Bewaffnung der verschiedenen Verbände erklären lassen, konnte sehen, wie "Sanis" und Feuerwehr gemeinsam Unfallopfer retten oder die Modenschau der Panzeraufklärer bewundern. Sie zeigten vom Ritter des Mittelalters bis zur Soldatin in der aktuellen Kampfmontur diverse Uniformen aus der Militärgeschichte – inklusive lippischem Schützen. Denn, so formulierte der Parlamentarische Staatssekretär der Landesregierung, Manfred Palmen, "der Augustdorfer Soldatentag zeigt immer wieder die tiefe Verbundenheit von Bundeswehr und Bevölkerung".
Dokumenten Information Copyright © Lippische Landes-Zeitung 2009 Dokument erstellt am 17.05.2009 um 16:58:01 Uhr

...das Musikkorps begleitet den Einmarsch der Btl und Brig Einheiten ..Übergabe der Truppenfahne PzBrig 21

...die Veteranen der aufgelösten Btl und Einheiten traten mit ihren Truppenfahnen an
Die Traditionsgemeinschaft PzBtl 1 / PzBtl 213 e.V. leistete ihren Beitrag am Morgen des 16.05.2009 im Rahmen des Brigadeappell`s mit einer kleinen Abordnung unter Mitführung der Truppenfahne.

. ..Antreten einer Abordunug von ehemaligen und aktiven Mitgliedern der Taditionsgemeinschaft PzBtl 1/PzBtl 213

Traditionsverbände mit Truppenfahnen

einige Kameraden mit KpFw 5./PzBtl 203 (SF Minnich) am Treffpunkt der “Ehemaligen” im Bereich 5./203 vorgesehenen Treffpunkt
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Am letzten Wochenende im April haben sich bei strahlendem Sonnenschein 9 Mitglieder unserer Traditionsgemeinschaft, darunter der Vorsitzende, nach MUNSTER ins Deutsche
Am letzten Wochenende im April haben sich bei strahlendem Sonnenschein 9 Mitglieder unserer Traditionsgemeinschaft, darunter der Vorsitzende, nach MUNSTER ins Panzermuseum - etwas später als geplant - ab Dorfkirche in AUGUSTDORF aufgemacht. Zügig geht es mit dem angemietetem 9 - Sitzer -VW Bus auf der Autobahn voran. Unterwegs, an der AS MELLENDORF wird noch Konrad Langer aufgenommen und trotz der verspäteten Abfahrt wird pünktlich wie geplant das Ziel erreicht. Aufgefallen ist uns vor Abfahrt von der BAB das große Hinweisschild auf das Deutsche Panzermuseum.
Erste Überraschung bei Ankunft! Nicht nur die beiden Kameraden Kinder und Dimmerling - waren wie erwartet - vor Ort sondern auch unser ehemalige Brigadeingenieur. OTL a. D. (Dipl. Ing.) Reinhard Beier hat auf „geheimnisvollem Wege“ von der Exkursion erfahren und sich einfach zu uns gesellt - die Freude über das Wiedersehen nach so vielen Jahren war beiderseits groß - und uns bis zum Ende des Besuches begleitet. –

Die zweite Überraschung war das nach Erweiterungsumbau neu gestaltete Museum selbst. Das Entree mit Blickfang verladener Leopard auf Eisenbahnflachwagen mit ZKR und mit dem Platz der gepanzerten Truppen an der Hans-Krüger-Straße ist zwar unverändert, doch schon an der Kasse - freundlich und hilfsbereit wurden wir empfangen – fielen auf:
Ein neuer Museumsführer (Flyer) und 60 Multimediaguides konnten ausgeliehen werden. An 24 Stationen im Museum können Infos zur politischen und gesellschaftlichen Einordnung der Exponate abgerufen werden. Nach Kauf der Gruppenkarte (3,50 € / Pers) erster Halt in der Sonderausstellung „Frankreich im 19. Jahrhundert“ (bis 30.06.09) in deren Mittelpunkt die Affäre Dreyfus ( „J` accuse …! … ich klage an …!“) steht.
Die neu geordneten Exponate fielen sofort mit Betreten der Halle 1 auf. Alles wirkte konzeptionell überlegter, sauberer (Ecke erster deutscher Panzer A7V) und damit ansprechender.
Materiell neu sind seit letztem Besuch (2007) in Halle 1 hinzu gekommen:
- Zündapp KS 750 mit Beiwagen und Antrieb, drei zusätzliche PzAbw Kanonen (3,7 cm Pak 37 (t), 7,62 cm Pak 36 (r), 8,8 cm Pak 43/1) und das 7,5 cm Infanteriegeschütz. (Wehrmacht)
- Russischer Jagdpanzer (SU 100), englischer Panzerjäger „Achilles“ (alliierte Kriegsgegner)
- die Darstellung des BGS wurde um den Sonderwagen 1 (SW 1) ergänzt. (StO- Geschichte)
- die Trennung beider deutscher Staaten durch die innerdeutsche Grenze und die Entstehung zweier deutscher Armeen wird durch Grenzzaun, Grenzpfahl und ein Segment der Berliner Mauer dargestellt.
- die Entwicklung der gepanzerten Fahrzeuge in der „DDR“ wurde durch Ausstellung von Schnittmodellen (BTR 70, T 55) und Tumtrainern (BMP 1, T 72) sowie weiteren Exponaten (PT 76, BRM 1K, T 55 AM B2) erheblich erweitert. Auch ein Radfahrzeug der Trabant P 601 „Stoffhund“ ist neu.
In Halle 1 und der neuen Halle 2 wird die Entwicklung der gepanzerten Kampftruppen der Bw ab der im Jahr 1958 stattgefundenen „LV 58“ dargestellt. Neuzugänge sind dabei:
Kampfpanzer „Standard“ Arbeitsgruppe A, Typ A2, (Prototyp II), der SPz kurz „Beobachter- Hotchkiss“, der Spähpanzer Luchs, der Spähwagen „Fennek“, ein Schnittmodell“ Marder 1“, die Turmtrainer M 48, und Leopard 1 A5 sowie der Leopard 1 A1 A4.
Auch die Entwicklung der Radfahrzeuge Bw ist um die Ausstellung von Fz der 1. und 2. Generation Borgward sowie Mercedes Unimog Pritsche und Funkkoffer, Ford 398 SAM, „NATO - Ziege“ und MAN 630 L2A, Lkw 0,5 t „Iltis“ erheblich erweitert worden.
Selbst im Saal der Sammlungen (Deutsche Uniformen von 1866 bis heute sowie deutsche militärische Orden und Ehrenzeichen, Schriften und Dokumente von 1813 bis zur Gegenwart, Militärspielzeug, Handwaffen sowie Uniformen der NVA) hat sich viel verändert. Sie im einzelnen aufzuführen würde Seiten füllen.
In der Halle 3 wurde die Ausstellung der Kampfunterstützungstruppen durch die Ausstellung zusätzlicher Exponate ergänzt. Eine Panzerhaubitze M 109 G, der Fla-Panzer „Gepard“, der BergePz 1 „Standard“, der Brückenlegerpanzer „Biber“ und der Fahrschul- Panzer Leopard 1.
Die Halle 5 wurde neu geordnet und attraktiver gestaltet durch den US- KPz M 60, den Bergeschlepper M 48 und den englischen Schützenpanzer „Alvis Saracen“.
Zum Schluss noch eine Überraschung: Am israelischen KPz „Mercava 1“ war der Bugausstieg geöffnet, der Kampfraum beleuchtet und somit einsehbar!
Nach mehr als dreistündigem Studium der Exponate waren die Teilnehmer reif für die geplante „Brotzeit“ im Restaurant „Zur Wassermühle“. Es gab noch viel nachzubereiten und zu erzählen. Bei gepflegtem Bier (Cola für den MKF) und mit leckerem Essen verging die Zeit wie im Fluge.

Voll des Lobes über die gelungene Exkursion nahmen die Teilnehmer Abschied mit dem Versprechen „Auf Wiedersehen in MUNSTER!“ H.R.

Dreizehn Herren, darunter der Ehrenvorsitzende, hatten am Nikolaustag 2008 sich zur traditionellen Feuerzangenbowle des ehemaligen Panzerbataillons 213 in der „Rubbel-Hütte“ im Casinogarten eingefunden. Der 1. Vorsitzende unserer Gemeinschaft freute sich in seiner kurzen Begrüßungsansprache besonders darüber, dass trotz schlechten Wetters zwei ehemalige - inzwischen schon ergraute, doch im Herzen jung gebliebene Wehrpflichtige – die Kameraden Maasjost und Hackemack - den Weg von Gütersloh / Lemgo nach Augustdorf gefunden hatten. R. richtete von verhinderten Kameraden aufgetragene Grüße aus. Mit einem Toast auf baldige Genesung erkrankter Kameraden und das Wohl aller wurde das erste Glas geleert. Natürlich gab es wie immer viel zu erzählen.

Die Zeit verging wie im Fluge. Lag es an der vom Zeremonienmeister nach „geheimen“ Rezept“ angerichteten Bowle, am knisternden Kaminfeuer oder doch an dem anregenden Gedankenaustausch? In bester Stimmung trennen und verabschieden sich zum Schluss die Teilnehmer mit guten Wünschen für die restliche Advents- und kommende Weihnachtszeit. Auf ein Neues in 2009!

Exkursion HÜRTGENWALD
Nach Übernahme des DB Bus „Vito“ vom Verleiher, Abholen des Gedenkkranzes und Aufrüsten des Fahrzeuges am Samstag geht die Reise am Sonntag, 17. August 2008 (Wetter bewölkt) los. Abfahrt verspätet, 08:15 Uhr ab AUGUSTDORF direkt nach VOSSENACK ins Museum.
Vorab erhalten im Bus die Teilnehmer den Exkursionsplan und eine Kurzfassung der Kämpfe. Zwei Exemplare blieben durch kurzfristige Ausfälle bedingt- selbst am Reisetag noch- übrig. Das 2. Frühstück (opulent) wird bei Sonnenschein an der Raststätte Frechen eingenommen.
Das Hürtgenwald - Museum und der Sanitätsbunker 347 (unzerstört) in SIMONSKALL ist nur am Sonntag geöffnet und sehenswert. Zur Erinnerung und Mahnung wird mit Dokumenten, Fotos und militärischen Exponaten, die nach dem 2. Weltkrieg gefunden wurden, anschaulich über die Kämpfe im HÜRTGENWALD, insbesondere die „Allerseelenschlacht“ des Jahres 1944 berichtet. In einem „Filmsaal“ wird zudem mittels DVD (neu) sachlich, unpolitisch und ohne moralischen Zeigefinger über die Kämpfe berichtet. Erschütternd die Berichte der amerikanischen und deutschen Zeitzeugen. Besuch und Besichtigung des Sanitätsbunkers 347 in SIMONNSKALL (unter Denkmalschutz).

Im Anschluss daran wird am Ehrenmal der 116. PD („Windhunde“) aufgesucht und der mitgeführte Kranz niedergelegt. Stilles Gedenken. Am Denkmal Soldat stützt einen Kameraden steht der eingemeißelte Spruch: „TOTE SOLDATEN SIND NIEMALS ALLEIN DENN IMMER WERDEN TREUE KAMERADEN BEI IHNEN SEIN“
Weiterfahrt nach SCHMIDT dem zentralen Objekt der Angriffe. Ankunft im angemietetem Ferienhaus ~ 15:30 Uhr. Quartierbezug. Danach Naherkundung der Ortschaft SCHMIDT (Splitterkreuz) sowie des Anlegers der Rurschifffahrt ESCHAUEL. Während des Aufenthaltes nehmen wir das Abendessen und das Frühstück in der „Schmidter Bauernstube“ ein.
Montag, 18. August „Kriegsgräber“ (schönes Wetter) Am 2. Tag werden die Kriegsgräberfriedhöfe / Denkmale im HÜRTGENWALD besucht: + HÜRTGEN 3001 Gefallene („Kameradenkreuze“ aus Muschelkalk, teilweise ausgewechselt) 1952 von Theodor Heuss eingeweiht. Im Eingangsbereich ein dem Leutnant Friedrich Lengfeld gewidmeter Gedenkstein, einziges, von Gegnern (US) in Deutschland errichtetes Denkmal.

+ Sühnekirche VOSSENACK, Pfad des Gedenkens, (Kreuzigungsgruppe Gemeindefriedhof) + erneut Ehrenmal mit Dokumentationstafeln der 116. Panzerdivision. („Windhunde“)
Erinnerung an den ehem. Divisionskommandeur und späteren General der Panzertruppe Bernhard Graf von Schwerin- dem Autor noch persönlich bekannt - mit Würdigung seiner Person.

+ Ehrenfriedhof VOSSENACK, 2334 Tote, letzte Ruhestätte des GFM Model, (nach Selbstmord im Ruhrkessel umgebettet) mit den Gedenksteinen für den „Totengräber“ Julius Erasmus sowie für die Opfer im Osten und dem Gedenkstein für die im Friedenseinsatz getöteten Soldaten der Bundeswehr. Mit stillem Gedenken wurde aller Opfer gedacht". Vorgezogen die Fahrt über ROETGEN nach MONSCHAU (sehenswertes Städtchen, historische Senfmühle) zur rechten Grenze der 9. US Inf. Div. die beim 1. Angriff am 06.Okt. 44 im Abschnitt der 275. Inf. Div. fürchterliche Verluste durch „Baumkrepierer“ erleidet und dann zur Staumauer nach SCHWAMMENAUEL (erst am 09.02.45 geöffnet). Abschließend RURSEE- Erkundung mit der „Stella Maris“. Zur Einstimmung auf die Geländebesprechung am folgenden Tag wird die DVD über die Kämpfe im HÜRTGENWALD in der Unterkunft nochmals abgespielt.
Dienstag, 19. August „Geländebesprechung“ (schönes Wetter) Am 3. Tag Fahrt zu den Geländebesprechungspunkten + Höhengelände um SCHMIDT + beherrschende Höhe 400,5 BURGBERG bei NIDEGGEN (Geländeorientierung vom „Krawutschke- Aussichtsturm“) + KLEINHAU Höhe 401.3 + HÜRTGEN (größtes Minenfeld „Wilde Sau“) + VOSSENACK Höhe 470 (Simonskaller- Straße, Parkplatz am Denkmal 116. PD) + KALLTRAIL + MESTRENGER MÜHLE > Fußmarsch durch die KALLSCHLUCHT nach SIMONSKALL + BUHLERT.

(suchen und finden des gesprengten Westwall- Bunkers 139 / 40, Innenerkundung)
+ Räume des 2. Angriffs der 28.US ID am 02. Nov (Allerseelenschlacht) und des Gegenangriffs des 89.InfDiv mit 116. PD am 05. Nov („Kampf um SCHMIDT“) sowie des 3. Großangriffs der 1. u. 9. (US) Army (Operation QUEEN) am 16. Nov. zwischen LINNICH und HÜRTGENWALD auf die RUR. Die Amerikaner nehmen am 28.11.44 HÜRTGEN, am 29.und 30.11. KLEINHAU (40% Ausfälle bei 46. Arm. Inf.Div. Erinnerungstafel Rathaus) und danach GROSSHAU. Am 05.12. geht der letzte Stützpunkt in VOSSENACK verloren. BERGSTEIN mit dem beherrschenden BURGBERG wird am 07.12. genommen. Der Weg nach DÜREN ist frei als am 12.12. GEY und STRASS fallen. Mit Beginn der ARDENNEN – OFFENSIVE am 16. Dez. fand die Schlacht ein vorläufiges Ende. Am 10. Jan. 45 werden die Kämpfe wieder aufgenommen. Am 08. Feb. 45 fällt SCHMIDT endgültig. Am 09. Feb. werden die RURTALSPERREN eingenommen. Damit endet die Schlacht im HÜRTGENWALD. Die Verluste in den Kämpfen betrugen bei des US- Streitkräften ~32.000 bis 55.000 und bei den Deutschen ~ 12.000 bis 15.000 Mann. Die Gesamtzahl der Verluste ist unbekannt.
Mittwoch, 20. August Nationalpark „RUREIFEL“ (gemischtes Wetter) Nach dem Frühstück besuchen wir unterhalb Staumauer der RURTALSPERRE das Kraftwerk

in HEIMBACH, (Jugendstil, sehenswert) und fahren dann weiter zum Salvatorianer Kloster STEINFELD (besonders sehenswert) und besichtigen dieses. Überraschung: die Nonne, die uns begrüßte und uns auf die Ausstellung Deutsche Stiftung Denkmalschutz im Kreuzgang aufmerksam machte, war einem von uns bekannt, sie stammte aus Paderborn! Besuch des Kriegsgräberfriedhofs am Kloster Steinfeld.
Die von der US Army 1945 eroberte Ordensburg VOGELSANG oberhalb der URFTTALSPERRE war unser nächstes Ziel. Den NATO- TrÜbPl VOGELSANG gibt es seit 2006 nicht mehr. Die ehemalige, sehenswerte Burg - dem Autor aus ferner Zeit bekannt - ist seit dem für Besucher (mäßiger Publikumsverkehr) geöffnet. Tägliche Führungen werden angeboten. In dem weitläufigen Areal nagt unübersehbar der Zahn der Zeit. „Steine lügen nicht!“ Doch der Blick von der Burg auf die URFTTALSPERRE und die RUREIFEL ist nach wie vor bezaubernd schön! Seit dem 18.12.2007 gibt es eine Leitentscheidung des Landes NRW zur Zukunft des Standortes. Ein neues Ausstellungs- und Bildungszentrum: „vogelsang ip I internationaler Platz im Nationalpark Eifel“ soll Leben in die Burg bringen. Hoffen wir, „damit die Vergangenheit Zukunft hat“, dass das hierfür erforderliche Geld auch zur Verfügung steht und nicht nur Fledermäuse sich hier heimisch fühlen.

In der „Wechselnde Ausstellung“: „Verführt, verleitet, verheizt. Dokumentation zur Hitlerjugend“ hat uns angesprochen.
Merke: „Ein Ort, an dem Kulturdenkmale verfallen,
ist wie ein Mensch, der sein Gedächtnis verliert“
Der Tag endet nach Besichtigung der Burgruine im Städtchen NIDEGGEN (sehenswert). Nach dem Abendessen wird das Fußballspiel im Fernsehen Deutschland – Belgien kritisch begleitet. Richtig getippt hatte das Ergebnis keiner.
Donnerstag, 21. August „Rückreise“ (schönes Wetter)
Nach der Quartierübergabe machen wir uns auf zum Besuch des „Bergischen Doms“ im Zisterzienser Kloster Altenberg. (1133, besonders sehenswert Westfenster). „Theodor- Heuss- Pädche“ - Fußmarsch, Blick in den Dom - Laden, „Dombauhütte“ und Klostergarten.. Rast auf der Terrasse Altenberger Hof. Danach Abmarsch, Rückkehr AUGUSRDORF 16:00 Uhr.
Alle Teilnehmer waren sich einig: Eine anspruchsvolle, sorgfältig und gut vorbereitete Exkursion. Allseitiges großes Lob dem Exkursionsleiter. Auf zu neuen Taten!
H. R

Die nachgeholte Brandenburg-Exkursion
Absicht:
- Die Teilnehmer sollen die Geschichte und die Kultur des Landes Brandenburg anhand ausgewählter Besichtigungsobjekte erfahren.
- 500 Jahre brandenburgisch – preußische Geschichte rekapitulieren. Dabei anhand eines militärhistorischen Beispiels die Bedeutung der Politik des Großen Kurfürsten zum Aufstieg Preußens und den Einfluss Preußens auf die Gründung des Deutschen Reiches erkennen.
- Darüber hinaus sollen sie
- den Bw-Standort NEUBRANDENBURG / TROLLENHAGEN, seine Entwicklung und die neuen Aufgaben (Problematik in der Folgeversorgung ISAF) kennen lernen,
- den Bw-Standort PRENZLAU, seine Entwicklung und die neuen Aufgaben kennen lernen,
- die Entwicklungen im Verhältnis zu unserem östlichen Nachbarn POLEN anhand der wechselvollen Geschichte der Stadt STETTIN bewerten können.
- Reiseverlauf:
- 1. Tag Sonntag, 06. Juli 2008: Abfahrt 08:00 Uhr mit 9- Sitzer- Bus ab AUGUSTDORF Frühstück 10:15 Uhr Rastplatz A 2 über A 10 >> HAKENBERG: „Schlacht des Grossen Kurfürsten am 18. Juni 1675 gegen die Schweden“ bei FEHRBELLIN. >> WUSTRAU (Besuch des privaten Brandenburg-Preußen Museums sowie des Denkmals für den volkstümlichsten Husarengenerals Deutschlands Hans Joachim von Zieten. >> Fontane-Stadt NEURUPPIN an Seepromenade, Stadtgang mit Besichtigung Klosterkirche, Marktplatz, Denkmale König Friedrich Wilhelm II. Heimatdichter Theodor Fontane, Baumeister Karl Friedrich Schinkel. (mit Vorträgen über Leben und Wirken durch Exkursionsleiter) >> Station am Anleger KLEIN NEMEROW im TOLLENSESEE. >> Ankunft 18:25 Uhr am Bhf. in NEUBRANDENBURG. Aufnahme des „Nachzüglers“ >> Fahrt ins Quartier TROLLENHAGEN, Übernahme Unterkünfte. Abendessen im Casino
- 2.Tag Montag, 07. Juli 2008
- Frühstück 07:30 Uhr. Besichtigung des Fliegerhorstes TROLLENHAGEN, Briefing der Luftraumüberwachung, Flugsicherheit, (Lotsentechnik) der Platzfeuerwehr, des Nachschub- und Umschlagzuges. Mittagessen: Teilnahme an Truppenverpflegung.
- Landeanflug der Illjushin 76, Abfertigung, (Ent- und Beladung für ISAF Folgeversorgung. Mar el Sharif AFGHANISTAN) Besichtigung Cockpit und Laderaum. (30 t) >> NEUBRANDENBURG >> Anleger, Fahrt mit dem Linienschiff auf dem TOLLENSESEE. Abendessen im Casino
- 3.Tag Dienstag, 08. Juli 2008 Frühstück 07:00 Uhr Fahrt nach PRENZLAU. Truppenbesuch Fernmeldebataillon 610 in der Uckermark- Kaserne. Briefing stv. Kommandeur, Aussprache. >> NIEDERFINOW (Havel- Oder- Kanal) Besichtigung Schiffshebewerk. (Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland) Mittagessen im Restaurantgarten am Schiffshebewerk >> Fahrt zum Zisterzienserkloster CHORIN, Besichtigung der Ausstellungen in restaurierter Ruine.(Schinkel) >> Rückfahrt über PASEWALK >> Stadtgang und Besichtigung Marienkirche. Abfahrt per Bahn Vorkommando STETTIN, >> Rückmarsch Rest der Truppe, Abendessen im Casino.
- 4.Tag, Mittwoch, 09. Juli 2008 Frühstück 07:30 Uhr. Fahrt über Land (B 104) >> PASEWALK >> ehemaliger Grenzübergang >> STETTIN. Treff mit VorKdo am Zentralfriedhof. „Auf der Suche nach deutschen Spuren“ u. a. Besichtigung des deutschen Lapidariums. (gepflegt!) >> Einchecken im Hotel Victoria am Pl. Batorego 2, 70-207 SZCECIN. >> Historische Stadtführung, (Jakobskathedrale, Schloss der Pommerischen Herzöge) >> Imbiss auf der Hakenterrasse, Stadtgang, altes Ratshaus, (Museum) Heumarkt, lange Oderbrücke, Hafen, etc.
- Kaffee / Kuchen bei den Damen der deutschen Minderheit. Anschließend „Freies Jagen“.
- Abendessen im Restaurant „Alt Stettin.“ Diskussion mit dt. Eigentümer Klemens Koch. Auschecken, Übernachtung im Hotel.
- 5.Tag, Donnerstag, 10.Juli 2008 Wecken 05:15 Uhr, Frühstück 06:00 Uhr im Restaurant „Alt Stettin“. Abfahrt 06:40 Uhr, Fahrzeug vor ehem. Grenzübergang aufgetankt, >> A 11 >> A 10 >> A 2. Ankunft in AUGUSTDORF 12:00 Uhr “Eine gelungene, von allen Teilnehmern gelobte Exkursion ”. Ausführlicher Reisebericht folgt in Jahresschrift 2009.

...die Männer, die bei dieser Exkursion an Bord waren Hakenberg-Denkmal Dragonerangriff

Victoria Siegessäule - Fehrbellin Museum Wustrau - Kriegsfreiwilliger 1813

Wustrau - am Eingang des Museums Wustrau - Zietendenkmal

...eine Illjushin: Transportmaschine für den Afghanistaneinsatz Flugplatz Trollenhagen Illjushin Laderaum

Schiffshebewerk Niederfinow Zisterzienserkloster - Chorin

Stettin - Pasewalk Marienkirche Scherbenfenster Stettin - Schloß-- Uhrenturm

Stettin - Schloß der pommerschen Herzöge Stettin - Hakenterrasse
H. R.

32 Mitglieder- darunter der Ehrenvorsitzende- konnte der 1. Vorsitzende Oberstleutnant a. D. Herbert Rhode am Samstag, 12. April 2008 zur Mitgliederversammlung im Soldatenheim „Haus Senne“ in AUGUSTDORF begrüßen.
R. freute sich besonders über das Kommen der aus dem Raum MUNSTER und BONN angereisten Kameraden, u. a. der Generalleutnant a. D. Jürgen Ruwe. Der General hat vor Beginn der Versammlung die Gelegenheit genutzt in der GFM- Rommel- Kaserne die Militärgeschichtliche Sammlung zu besichtigen und war sehr angetan davon.
Der 1. Vorsitzende und Versammlungsleiter richtete aufgetragene Grüße verhinderter Kameraden aus, spulte in bekannter, straffer Weise Punk für Punkt der Tagesordnung ab.
In Harmonie und pünktlich wie geplant konnte die MV 2008 deshalb um 17:30 Uhr mit den Klängen des Bataillonmarsches „Fridericus Rex“ beendet werden.
Der folgende Kameradschaftsabend an festlich in panzerrosa gedeckter Tafel gab allen Teilnehmern Gelegenheit sich miteinander nach dem Motto „Kamerad weißt du noch …?“ auszutauschen. Ein gelungener Abend zu dem die neuen Wirtsleute mit liebevoll zubereiteten Speisen und Getränken beigetragen haben. Lob von allen Seiten für die Organisatoren.
Das Foto zeigt die Teilnehmer vor der Sparrenburgfahne auf der Treppe zum Soldatenheim.

Feierliches Gelöbnis zum 50. Jahrestag der ersten Einberufung von Grundwehrdienstleistenden in der GFM - Rommel - Kaserne in Augustdorf am 26. April 2007

Verteidigungsminister Dr. Franz Josef Jung, Generalinspekteur General Wolfgang Schneiderhan und Brigadekommandeur Brigadegeneral Jürgen Weigt schritten die Front der Gelöbnisaufstellung ab. Angetreten war das Stabsmusikkorps, die Fahnenabordnungen mit Fahnenkompanie und 1000 Rekruten von Heer, Marine und Luftwaffe.Vor 4000 Gästen, darunter Wehrpflichtige der ersten Stunde, hohen Repräsentanten aus allen Teilen der Gesellschaft und Angehörige der angetretenen Rekruten sprach der Minister in seiner Rede den Rekruten Dank und Anerkennung aus. Er sagte:“Die Bundeswehr braucht sie! Jeden einzelnen! Sie halten den Grundbetrieb der Bundeswehr im Inland am Laufen.”

Am 16. Mai feierte Brigadegeneral a. D. Paul- Friedrich Strauß seinen 85. Geburtstag. Aus diesem Anlass hatte der Ehrenvorsitzende unserer Gemeinschaft den neuen Vorstand nach seiner konstituierenden (78.) Vorstandssitzung zu einem festlichen Essen eingeladen.
Nach Erledigung fast aller Tagesordnungspunkte und Beschlüsse ging es im „Haus Senne“ zum gemütlichen Teil über. Das leckere Menü hatte der Chef des Hauses zubereitet.
Die festliche Tafel- wie immer bei derartigen Anlässen - war in „Panzer“ - Rosa“ und zu Ehren des Jubilars mit dem „Bataillonssilber“ eingedeckt. Nach seinem Toast verbunden mit den herzlichsten Glückwünschen aller Mitglieder unserer Gemeinschaft für den Jubilar, übermittelte der Vorsitzende Oberstleutnant a. D. Herbert Rhode zwischen Suppe und Hauptgang die besten Wünsche des Vorstandes sowie den Dank für die Einladung. R. übergab als Geburtstagspräsent eine „Schatzkiste“ mit Bataillonswappen und Inhalt für „alte Knaben“. Sodann trug er anstelle einer Laudatio einen Auszug aus dem von ihm erstellten Horoskop zur Persönlichkeit des Jubilars vor. Der „Seni im Feldlager Wallensteins“ hätte dies nicht trefflicher machen können. –Sichtlich bewegt bedankte sich der Ehrenvorsitzende für die Vorbereitung und Gestaltung des Essens beim Vorsitzenden, für das persönliche Präsent der anwesenden 15 Vorstandsmitglieder und für die erlebte Kameradschaft in der Zeit seines Wirkens im Bataillon und danach. Voll des Lobes über den Verlauf- das Dessert schafften nur eine gute Hälfte der Teilnehmer- denn es gab noch Anlass auf die Gesundheit zweier vorheriger Geburtstagskinder anzustoßen, ging nach reger Unterhaltung und Schwelgen in Erinnerung guter alter Zeiten der wunderschöne Abend weit nach Mitternacht zu Ende.



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Bei der Mitgliederversammlung in AUGUSTDORF im Soldatenheim „Haus Senne“ am 31. März 2007 konnte der 1. stellv. Vorsitzende bei herrlichem Frühlingswetter 30 Damen und Herren - darunter den Ehrenvorsitzenden Brigadegeneral a. D. Paul- Friedrich Strauß - begrüßen. Nach formeller Eröffnung der beschlussfähigen Versammlung wurde in einer Schweigeminute der seit letzter Versammlung verstorbenen Mitglieder gedacht. Kurz und knapp wurde der Jahres- sowie der Kassenbericht vorgetragen und auf Vorschlag der Revisoren der Vorstand ohne weitere Aussprache einstimmig entlastet. Nun stand nach der Tagesordnung die Neuwahl des Vorstandes an. Als Wahlleiter wurde Gerhard Häring gewählt, der den Teilnehmern den Wahlvorschlag des Vorstandes bekannt gab. Da keine Gegenvorschläge gemacht wurden, kam es auch zu keiner „Kampfabstimmung“ und die Kandidaten wurden entsprechend des Vorschlages gewählt. Einzelheiten hierzu siehe unter „Wir“. Sodann stand an zu entscheiden über die Anträge des Vorstandes zur Frage: „Quo vadis Traditionsgemeinschaft?“. Nach ausgiebiger Aussprache, in der jeder zu Wort kam, der sich gemeldet hatte um seinen Standpunkt hierzu kundzutun, wurde abgestimmt. Mit der Entscheidung wurden Ziel und Kurs festgelegt und ein „salomonisches“ Ergebnis erzielt. Der nach der Versammlung sich anschließende Kameradschaftsabend wurde mit traditionellem Toast und dem Bataillonsmarsch eingeleitet. Bei dem leckeren Menü und danach gab es wie immer viel zu erzählen. Dankbar waren die Teilnehmer Michael Gollnick für die ungeplante „Einlage“ (Kurzvortag) über die neue Offiziersausbildung.
Spät aber nicht zu spät klang die gelungene Veranstaltung an der Bar aus.

Die Rückkehr der Leoparden
Der Einladung des Kommandeurs und der Soldaten des Panzerbataillon 203 anlässlich ihres feierlichen Einzuges am 22. Februar 2007 in den Standort AUGUSTDORF sind 22 Mitglieder- darunter die stellv. Vorsitzenden unserer Traditionsgemeinschaft- gefolgt. Wehmut und Erinnerungen kamen auf als sich die Leoparden unter Führung ihres aufgesessenen Kdr OTL Joppich mit eingegliederter Truppenfahne und bekannter Geräuschkulisse über die Paradestraße sich von der Wache Süd näherten und in die DEDELSTORFER ALLEE abbogen. Am Abnahmepunkt in Höhe ehemaliger Tankstelle PzBtl 214, saßen und standen die erwartungsvollen Ehrengäste aus dem bisherigen Standort HEMER sowie zahlreiche, eingeladene, ehemalige Panzermänner der Verbände 203, 1 / 213 und 214, darunter viele bekannte Gesichter. Wiedersehensfreude!
Im weiteren Programm: Aufstellungsappell 5. / PzBtl 203, (GA- Kp) und Empfang in der UHG (ehemaliger Mannschafts- Speisesaal 213). Bedauerlich, dass zum feierlichen Einzug und Appell kein HMK zur Verfügung stand; doch der Spielmannzug HEMER- mit „Pauken und Trompeten“ sowie die „Highlander“- Gruppe aus ISERLOHN- mit Dudelsäcken, Pauken, etc.- haben die Veranstaltung würdig umrahmt. Wer mochte konnte sich parallel zum Ablauf an der statischen Waffenschau „Leo 2 A 6“ erfreuen.
Der Höhepunkt zum Abschluss des Appells: Nach der Nationalhymne ein „Riesenfeuerwerk“, das AUGUSTDORF noch nicht erlebt hat und sich mit ähnlichen in BERLIN messen kann. -
Bei dem Empfang machte der Kommandeur in seiner Begrüßungsrede vor allen Gästen deutlich, wie sehr das Btl u. a. die Zusammenarbeit mit den Traditionsverbänden sucht und für wie wichtig er diese hält. In einer kurzen, humorvollen Begrüßungsrede dankte im Namen beider TrG der Vorsitzende VdF&E PzBtl 214, Karl-Heinz Schröder für die Einladung und überreichte nicht ohne Hintersinn den „Hacke-Täuern“ als Willkommenspräsent unseren „Lippischen Schützen“.

50. Bataillonsgeburtstag am 01.07.2006
70 Damen und Herren, darunter der Ehrenvorsitzende sowie der Vorsitzende der TrG Panzeraufklärungsbataillon 7 und zahlreiche ehemalige Angehörige des Panzerbataillon 1 konnte der stellv. Vorsitzende bei strahlendem Sonnenschein auf der Terrasse zum Casino- Garten zur Feier des 50. Jahrestages der Errichtung des Bataillons begrüßen.
Oberstleutnant a. D. Herbert Rhode freute sich besonders einen seiner „Fahrer“ nach 22 Jahren- über unsere Website auf uns gestoßen- wiederzusehen und als seinen persönlichen Gast begrüßen zu können.
In der Begrüßungsrede ging R. noch einmal kurz auf den alle 213er erschütternden Tod des 1. Vorsitzenden ein und erklärte, dass es auch im Sinne des Verstorbenen gewesen sei, diese Feier nicht abzusagen. Es wurde eine gelungene Festschrift jedem Gast mitgegeben und auch Grüße u. a. vom GenLt a. D. Jürgen Ruwe ausgerichtet. An seinem weiteren Schicksalsschlag- Sohn Christopher ist schwer verunglückt- wurde mit Bestürzung Anteil genommen.
Wer Interesse daran hatte besichtigte die Militärgeschichtliche Sammlung, konnte auf Breitwand die Fußballweltmeisterschaft verfolgen oder blieb zum Plausch auf der Terrasse.
Vor dem Festbankett gedachten in einer Schweigeminute die Teilnehmer des verstorbenen 1. Vorsitzenden sowie der über eine Million gefallenen Soldaten in der Schlacht an der SOMME vor 90 Jahren. Nach den Klängen des Bataillonmarsches ging es zum gemütlichen Teil über.
Der Festvortrag zur Rolle des BGS beim Aufbau der Bundeswehr- zwischen Vorspeise und Hauptgang gehalten von GenLt a. D. Lutz Moek- hat ob der zu meist unbekannten Fakten und Hintergründe alle gefesselt. Das reichhaltige, wohlschmeckende Büffet wurde trotz „Nachfassens“ nicht geschafft. Alle Teilnehmer waren sich einig, ein gelungenes Fest. Es hat sich gelohnt trotz der Schatten über der Veranstaltung zu kommen.
Gruppenbild von Mitgliedern der Taditionsgemeinschaft PzBtl 1 / PzBtl 213 und eingeladenen Kameraden, die vom Bundesgrenzschutz zur Bundeswehr übertraten und Angehörige des PzBtl 1 waren.

Begrüßung durch den 1. stellv. Vorsitzenden OTL a.D. GenLt a.D. Lutz Moek beim Festvortrag
Herbert Rhode
Blick in den Festsaal

ENDE
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